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Konkurrenz im Reich Gottes oder gemeinsam für den Herrn?

Geschrieben von | 9. Juni 2017 | Allgemein



In letzter Zeit musste ich mir einige Gedanken zum Thema Wettbewerb machen. Angestoßen durch Kontakte zu christlichen Netzwerken habe ich mich gefragt, was wohl etablierte christliche Jobbörsen über meinen Dienst denken. Zurzeit habe ich die Möglichkeit das Angebot der christlichen Jobbörse allen Nutzern kostenlos zur Verfügung zu stellen. Andere sind auf die Erhebung von Gebühren angewiesen, um zum Beispiel Mitarbeiter zu bezahlen. Das Angebot, kostenlos Stellenanzeigen inserieren zu können, ist unter ökonomischen Gesichtspunkten nicht wirklich sinnvoll. „Was nichts kostet, kann nichts sein“, oder auch die Suche nach dem versteckten Haken könnte Misstrauen schüren. Zudem stelle ich mir die Frage, ob es anderen Anbietern gegenüber fair ist, diesen Service kostenlos anzubieten.

Warum ein weiterer christlicher Stellenmarkt?

Ich bin Christ. Ich habe von Gott die Vision einer christlichen Jobbörse bekommen, habe diesen Auftrag ernst genommen, geprüft und gehorsam umgesetzt. Ich habe kein Interesse an Konkurrenz oder daran mit Geschwistern in Wettbewerb zu treten. Ich sehe meinen Dienst als Ergänzung zu den verschiedenen Angeboten, nach christlichen Jobs zu suchen. Bis Ende letzten Jahres war der ERF Stellenmarkt noch eine feste Größe und Anlaufstelle für christliche Unternehmen und Einrichtungen nach neuen Mitarbeitern zu suchen. Der ERF hat seinen Stellenmarkt zum Ende des Jahres 2016 eingestellt. Gott plant langfristig und er plant immer gut. Die christliche Jobbörse hat mit der Aufnahme ihrer Aktivität eine mögliche Lücke, schon vor ihrer Entstehung geschlossen, ohne von der Entscheidung des ERFs gewusst zu haben.

Für christliche Einrichtungen, Kirchen, Freikirchen oder Unternehmen mit biblischen Geschäftsprinzipien sind die Alternativen im Verhältnis zu sekularen Jobbörsen sehr rar, wenn sie Mitarbeiter suchen für die christliche Werte einen hohen Stellenwert haben.

Geschwister arbeiten gemeinsam im Weinberg

Ich möchte an dieser Stelle, auch wenn ich möglicherweise irgendwann mit der christlichen Jobbörse meine Familie ernähren möchte und diese Entscheidung aus ökonomischer Sicht kaum nachvollziehbar ist, meine Mitstreiter empfehlen. Wir streiten gemeinsam für Jesus, für sein Reich auf dieser Erde. Als christliche Jobbörsen haben wir ein gemeinsames Ziel: Menschen in berufliche Berufung zu führen. Ich glaube nicht, dass Gottes Reich so klein ist, dass Christen in Konkurrenz zueinander stehen müssen.

Daher empfehle ich gerne die:

Jesus.de Stellenangebote  ( https://www.jesus.de/jobboerse/ )

Die Jesus.de Jobbörse ist ein Angbot des SCM Bundes-Verlag. Sie haben die Möglichkeit Ihr Stellenangebot in einer Vielzahl von thematischen Zeitschriften, mit einer bestimmten Zielgruppe zuschalten. Entsprechend effektiv kann Ihr Inserat hier sein. Sie haben auch die Möglichkeit Ihre Stellenanzeige ausschließlich online zu schalten.

idea Stellenangebote (http://www.idea.de/stellenmarkt.html)

Der idea Stellenmarkt listet alle aktuellen Stellenangebote der Zeitschrift idea Spektrum.

CVJM Stellenangebote (https://cvjm.de/service-shop/stellenmarkt/stellenangebote/)

Über den CVJM Stellenmarkt finden Sie nicht nur Stellenausschreibungen des CVJM selber, sondern auch von befreundeten Werken. Zudem inserieren Sie hier auch kostenlos.

Verband Evangelischer Bekenntnisschulen e.V. Stellenvermittlung (http://www.vebs-online.com/nc/home/stellenvermittlung/stellen-suchen-nur-fuer-bewerber.html)

Ihre dort hinterlassene Anfrage wird an die Schulen weitergeleitet, die gegenwärtig über die Stellenvermittlung des Verbandes Lehrkräfte suchen.

Livenet.ch Stellenmarkt  (www.christliche-stellen.ch und http://www.livenet.ch/anzeigen/stellenmarkt)
Der christliche Stellenmarkt für die Schweiz.

Möchten Sie in diesem Artikel nicht genannt werden, oder habe ich einen nennenswerten Dienst übersehen? Dann schreiben Sie mir!

Kann meine Idee Schule machen?

Stellen wir uns vor, dass christliche Unternehmen in der selben Sparte nicht mehr in Konkurrenz zueinander stehen, christlich geführte Einrichtungen ausschließlich voneinander lernen und verschiedene christliche Gemeinden in der selben Stadt ein Wirgefühl entwickeln, dann kommen wir dem Zustand „ein Leib“ zu sein einen großen Schritt näher.
Wenn Jesus eines Tages wiederkommt, um seine Braut zu holen, wäre es doch fantastisch, wenn sie innerlich nicht zerrissen ist, sondern eins ist und dazu wunderschön.

Lassen Sie uns als Christen wesentlich mehr kooperieren, wir verfolgen dem Grunde nach ein und dasselbe Ziel: den Namen unseres Gottes groß zu machen, IHN zu ehren und ein Stück weit sein Reich auf dieser Erde sichtbar werden zu lassen.

Stephan Brinkmann






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